Wegen der zu geringen Neubautätigkeit steigen in Deutschland die Mieten und Kaufpreise weiterhin stetig. Die Politik fand bislang keine wirksamen Mittel, um den Wohnungsmarkt zu entspannen zu entlasten. Die Mietpreisbremse erwies sich als wirkungslos und die Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus erfolgt viel zu zögerlich. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat jetzt ein Konzept vorgelegt, das helfen soll, die Engpässe abzustellen.

Als erste Strategie fordert das Institut die Erhöhung und Dynamisierung des Wohngeldes, das im Gegensatz zur sozialen Wohnraumförderung, "treffsicher" sei.

Strategie zwei lautet: Bestand nutzen. Beispielsweise könne durch Dachaufstockungen neuer Wohnraum entstehen. Wohnungen, die den Bewohnern zu groß geworden sind, könnten neu vergeben werden, wenn den Mietern oder Eigentümern Unterstützung bei der Suche nach kleineren Wohnungen angeboten würde. Möglich sei auch die Schaffung von neuen Wohnungen durch den Dachgeschoss­ausbau, wodurch der Studie zufolge rund eine Million zusätzliche Wohnungen geschaffen werden können. Weitere vier Millionen Wohnungen könnten durch Untervermietungen oder Einliegerwohnungen entstehen.

Die dritte Strategie bezieht sich auf Kommunen, die einen Bevölkerungsrückgang verzeichnen. Bessere Verkehrsanbindungen und eine attraktive Gestaltung des Wohnumfeldes in schrumpfenden Regionen könnten die Entstehung neuer und bezahlbarer Quartiere ermöglichen, die Großstädte entlasten und strukturschwache Regionen lebenswerter machen.

Strategie vier regt den Kauf von Belegungsrechten im Bestand durch Kommunen an, um Haushalten mit geringem Einkommen den Zugang zum Wohnungsmarkt zu erleichtern.
Das Institut empfiehlt eine bessere Verzahnung der Maßnahmen aller beteiligten Akteure sowie eine engere Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen einerseits und privaten Wohnungsunternehmen bzw. Wohnungseigentümern anderseits.

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