Die ersten Pflicht-Energieausweise für Altbauten verlieren in diesem Jahr ihre Gültigkeit. Hauseigentümer sollten daher prüfen, ob sie 2018 einen neuen Energieausweis für ihr Gebäude brauchen. Wer eine Wohnung in einem vor 1966 errichteten Haus vermieten, verkaufen oder verpachten möchte, benötigt bereits seit Mitte 2008 einen Energieausweis. Wer gleich zu Beginn dieser Pflicht einen Ausweis beauftragt hat, braucht zum 1. Juli 2018 einen neuen, denn die Energieausweise sind nur zehn Jahre gültig. Der neue Ausweis ist jedoch erst nötig, wenn ein Nutzerwechsel ansteht. Wer sein Gebäude selbst bewohnt, braucht keinen Ausweis. Darauf verweisen die Experten von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm.

Ab 1. Januar 2019 fallen auch die Energieausweise für nach 1966 gebaute Wohngebäude Schritt für Schritt unter das Verfallsdatum – für solche Gebäude wurde die Energieausweispflicht erst ein halbes Jahr später, zum 1. Januar 2009, eingeführt. Bei Neubauten und energetisch modernisierten Gebäuden wird der Energieausweis seit 1. Oktober 2007 benötigt. Bei diesen Gebäuden sind die ersten Energieausweise bereits ungültig geworden.

Wer jetzt einen neuen Energieausweis benötigt, kann wählen zwischen zwei Arten von Energieausweisen: Der Energiebedarfsausweis zeigt den berechneten Energiebedarf des Gebäudes. Der Energieverbrauchsausweis dagegen wird auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs der letzten drei Jahre gebildet. Für Mieter und Käufer von Ein- oder Zweifamilienhäusern ist der Bedarfsenergieausweis aussagekräftiger, da er eine Analyse des baulichen Zustandes und der Heiztechnik wiedergibt, während der Verbrauchsausweis lediglich angibt, wie hoch der Verbrauch des Vornutzers gewesen ist.

Die Preise sind Verhandlungssache. Da die Erstellung des Bedarfsausweis eine Vorortbegehung notwendig macht, ist er teuer als der Verbrauchsausweis. In der Regel fällt ein mittlerer dreistelliger Betrag an.

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